Dellen entfernen ohne Lackieren
Dellen entfernen in Biel/Bienne: Ausbeulen ohne Lackieren (PDR)
Dellen entfernen ohne Lackieren: Bei Carrosserie K.I. an der Südstrasse 2 in Biel/Bienne werden Dellen beim Ausbeulen (Paintless Dent Repair, PDR, auch Beulendoktor oder Smart Repair genannt) mit Spezialwerkzeug von der Rückseite ausgedrückt. Der Originallack bleibt unversehrt, die Reparatur dauert oft nur Stunden und ist in der Regel günstiger als Spachteln und Lackieren.
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Ablauf
- 1
Foto der Delle hochladen
- 2
Prüfung: Lack intakt, Delle erreichbar?
- 3
Ausdrücken unter Speziallicht
So funktioniert Ausbeulen ohne Lackieren
Beim Ausbeulen ohne Lackieren arbeitet der Dellentechniker, im Volksmund Dellendoktor oder Beulendoktor, mit Gefühl statt mit Kraft. Zuerst verschafft er sich Zugang zur Rückseite des Blechs, etwa durch vorhandene Öffnungen in Tür oder Haube oder nach dem Ausbau einer Verkleidung. Mit Hebeleisen in verschiedenen Längen und Formen drückt er das Blech in vielen kleinen Schritten vom Rand der Delle zur Mitte hin zurück, bis die Oberfläche wieder eben ist.
Unverzichtbar ist dabei das Licht. Eine Speziallampe mit Streifen oder ein Reflexionsbrett spiegelt sich im Lack. Jede Unebenheit verzerrt die Linien, sodass der Techniker genau sieht, wo die Spitze seines Werkzeugs sitzt. Ist die Rückseite nicht erreichbar, kommt die Klebetechnik zum Einsatz: Ein Zugpilz wird aufgeklebt, die Delle herausgezogen und kleine Überstände mit einem Kunststoffstift zurückgeklopft. Diese Drücktechnik braucht Geduld und Erfahrung, aber weder Spachtel noch Lack.
Welche Dellen sich eignen und welche nicht
Gut geeignet sind runde, eher flache Dellen mit unverletztem Lack: Hageldellen, Parkdellen von fremden Türen, Abdrücke von Kastanien, Bällen oder einem angelehnten Velo. Auch grössere, weiche Eindrücke in Tür oder Kotflügel lassen sich häufig vollständig herausarbeiten, solange das Blech nicht überdehnt ist. Die Lage spielt eine Rolle: Auf freien Flächen von Dach, Haube und Türen ist der Zugang meist gut, was die Reparatur erleichtert.
Weniger geeignet sind Dellen mit abgeplatztem oder gerissenem Lack, scharfe Knicke, Schäden direkt auf einer Kante oder Falz sowie Stellen, die bereits gespachtelt oder nachlackiert wurden, weil der Reparaturlack beim Drücken reissen kann. Auch doppelwandige Bereiche und verklebte Verstärkungen schränken den Zugang ein. In solchen Fällen kombinieren wir die Methoden: so weit wie möglich drücken, den Rest als Spot Repair lackieren. Ein Foto genügt uns meist für eine erste Einschätzung.
Die Vorteile: Originallack, Werterhalt und Zeit
Der grösste Vorteil der Drücktechnik ist, dass die Werkslackierung unangetastet bleibt. Ein ab Werk aufgebrachter Lack ist gleichmässig dick und über das ganze Fahrzeug im selben Farbton. Wird nicht nachlackiert, gibt es keine Farbunterschiede, keine Übergänge und keine erhöhten Schichtdicken. Das ist beim Verkauf oder Eintausch relevant, weil Käufer und Händler die Lackschichtdicke häufig messen und nachlackierte Stellen als Hinweis auf einen früheren Schaden werten.
Dazu kommt die Zeit. Weil Spachteln, Schleifen, Lackieren und Trocknen entfallen, ist eine einzelne Delle oft rasch behoben, und das Auto steht nur kurz in der Werkstatt. Es wird weniger Material verbraucht, es fallen keine Lösungsmittel an, und meist müssen weniger Teile demontiert werden. Unter dem Strich ist die Methode in der Regel günstiger als eine klassische Reparatur mit Lackierung. Wir empfehlen sie immer dann, wenn das Ergebnis technisch einwandfrei wird.
PDR bei Hagel, bei einzelnen Parkdellen und bei Aluminium
Bei einem Hagelschaden geht es um viele Dellen auf mehreren Bauteilen. Die Arbeit ist planbar, aber aufwendig: Dachhimmel ausbauen, jedes Bauteil systematisch unter Licht abarbeiten, am Ende alles kontrollieren. Die Abwicklung läuft in der Regel über die Teilkasko. Eine einzelne Parkdelle ist dagegen ein kleiner Eingriff, den viele Kundinnen und Kunden selbst bezahlen. Hier zählt vor allem, ob die Stelle von hinten erreichbar ist oder geklebt und gezogen werden muss.
Aluminium verdient eine eigene Betrachtung. Hauben, Türen und Kotflügel vieler neuerer Fahrzeuge, gerade bei Elektro- und Hybridmodellen, bestehen aus diesem leichten Werkstoff. Aluminium federt weniger zurück, verhärtet sich bei der Verformung und reisst schneller als Stahl. Die Dellentechnik funktioniert trotzdem, verlangt aber mehr Zeit, kleinere Arbeitsschritte und oft etwas Wärme. Ob sich eine Aluminiumdelle sauber drücken lässt, beurteilt unser Autospengler am Foto oder bei der Besichtigung in Biel.
Für Kundinnen und Kunden aus der Region, mit Werkstatt in Biel: Carrosserie Ipsach, Carrosserie Orpund, Carrosserie Erlach, Carrosserie Pieterlen, Carrosserie Kerzers, Carrosserie Ins.
Häufige Fragen
Funktioniert PDR auch bei Aluminium?
+
Ja, mit angepasster Technik. Aluminium ist weniger dehnbar; ob PDR möglich ist, sehen wir am Foto oder vor Ort.
Was kostet es, eine Delle entfernen zu lassen?
+
Einen Pauschalpreis gibt es nicht: Der Preis hängt von Grösse und Tiefe der Delle ab, von der Lage (Kante oder Sicke ist aufwendiger), vom Zugang hinter dem Blech, vom Material (Aluminium) und davon, ob der Lack beschädigt ist. Laden Sie ein Foto hoch: Sie erhalten werktags innert 24 Stunden eine Richtofferte inklusive MWST. Den definitiven Preis legen wir nach der Besichtigung fest.
Kann ich eine Delle selbst herausdrücken?
+
Saugnapf, Föhn oder Kältespray funktionieren höchstens bei sehr flachen, weichen Dellen. Häufig wird das Blech dabei überdehnt oder der Lack bekommt feine Risse, und die anschliessende Reparatur wird aufwendiger. Liegt die Delle an einer Kante oder ist sie scharf eingedrückt, lassen Sie sie besser von Anfang an fachgerecht ausbeulen.
Geht Ausbeulen auch bei Dellen an Kanten oder wenn der Lack beschädigt ist?
+
An Kanten und Sicken ist Ausbeulen oft möglich, aber aufwendiger. Ist der Lack gerissen oder abgeplatzt, wird die Delle zuerst ausgebeult und die Stelle danach mit Spot-Repair lackiert. Ob das bei Ihrer Delle geht, sehen wir am Foto oder vor Ort.
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